arrow&v
arrow&v

Spuren ordnen

 

Um eine Spurensammlung produktiv nutzbar zu machen, werden die gesammelten Spuren geordnet, umgeordnet, sortiert, aussortiert, reduziert, ausgelegt, gruppiert, installiert, ausgestellt, festgehalten, verglichen, zusammengestellt, aufgestellt, hingelegt, ausgebreitet, ... .  Dabei wird ermöglicht, die eigenen Spuren sichtbar zu machen, vielleicht mit Kriterien zu versehen, eine Spur zu legen und zu betrachten, welche Spuren die Spurensuche hinterlassen hat; sowohl die eigenen als auch die Spuren anderer. Dabei entsteht ein performativer Ausstellung- Reflexions- oder Forschungsraum.

 

Theaterästhetische Ebene

 

Entdeckte Fährten werden sichtbar und hörbar gemacht. In einem experimentellen „Installationsraum“ (Ausstellungssituation) können gefundene Spuren, z. B. entstandene Objekte, Fundstücke, Konstruktionen, Bilder, Spuren von Handlungen (z.B. Fotos, Skizzen, Beschreibungen von performativen Vorgängen) auf individuelle Weise ausgelegt werden. Ein Austausch über das „Eigene“ und das „Andere“ wird initiiert. Die Denkformel X ist X ist nichtX dient dazu, das „Gewohnte“ und das „Andere“ oder das „Unbekannte“ bewusst zu machen und zu beschreiben.

Dabei wird versucht, interessante Fährten aufzunehmen, spannende Themen herauszuarbeiten, der eigenen Neugierde für neu entdeckte inhaltliche Felder zu folgen.

Das Dokumentieren und Reflektierten wird in Verbindung mit dem Expeditionslogbuch unterstützt.

Die Zeichen- und Symbolhaftigkeit von Spuren kann befragt und in einen Zusammenhang mit Theater (und anderen Künsten) gestellt werden.

Topografie