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Ruf des Abenteuers

 

Der Ruf des Abenteuers eröffnet eine ergebnisoffene, individuelle Spurensuche in unbekannten Zonen und noch in unerforschten Gebieten. Diesem Ruf zu folgen braucht Mut und Lust, sich selber zu überraschen, braucht einen wertfreien Erfahrungsraum, wird unterstützt durch anregende, den Alltag unterbrechende Fragen und Settings, die ästhetische Erfahrungen begünstigen, sucht nach selbstgesteuerten Aktivitäten und braucht Zeit, das Gewohnte mit dem Neuen in Verbindung zu bringen oder auszutauschen (Leerspielen*. Dabei kann ein verfolgter Plan durchaus zu einem produktiven «Unplan» werden. Dieses Abenteuer zeichnet sich aus durch Suchen, Entdecken, Erforschen, Spielen, Gestalten, Finden, Sammeln, Erschrecken, Überraschen, in die Hosentasche stecken, Fotografieren, Recherchieren, Aufnehmen, Skizzieren, Ausschneiden, Aufkleben, Notieren, Einfangen, Bauen, Konstruieren, Installieren, G... .

 

Theaterästhetische Ebene

 

Die Entdeckungsreise auf der „Spur einer Spur“ (eine Zeitung ist eine Zeitung ist nicht einen Zeitung oder eine Schlagzeile ist eine Schlagzeile ist nicht eine Schlagzeile) ermöglicht das Aufnehmen „eigensinniger“ Fährten. (Was mache ich mit der Spur?) Diese werden in unkommentierter Weise verfolgt. Die Explorationen können, ausgehend von individuellen Impulsen, ganz unterschiedlicher Natur sein: sammelnd, dokumentierend, spielend*, experimentierend, konstruierend, beobachtend, erkennend. Dabei wird die Denk- und Sichtweisen von x ist X ist nichtX begleitet.

 

(*In Bezug auf eine Spurensuche mit multifunktionalem Material können Konstruktionsspiel, Funktionsspiel, Symbolspiel, Rollenspiel begünstigt und die Zeichenhaftigkeit / Symbolhaftigkeit in konkreter Anwendung entdeckt werden.)

Topografie